Designer plaudern aus dem Nähkästchen …

Dich interessiert die Idee hinter den Outfits deiner Stars? Dann bist du hier genau richtig! In unserer Kategorie „Designer plaudern aus dem Nähkästchen“ erfährst du mehr über die Entstehung deines Lieblingslooks und was er über seinen Träger aussagt – und zwar von den Designern höchstpersönlich! Diese haben uns nämlich im Interview Rede und Antwort gestanden und uns ihre Styling-Geheimnisse verraten. Tauche ein in die faszinierende Welt des Modedesigns und den aufregenden Alltag eines Kostümbildners. Betrachte die Mode großer Fashion-Ikonen der Filmbranche aus einem völlig neuen Blickwinkel.
Du willst wissen, was die Schauspieler selbst von ihren Kostümen halten oder welcher Look ihr absoluter Favorit ist? Auch auf diese Fragen findest du hier eine Antwort! Eins können wir aber jetzt schon verraten: Manchen Stars haben ihre Outfits so gut gefallen, dass sie diese direkt vom Set mit nach Hause genommen haben. Um welche Teile es sich handelt, welche Marken bei welchen Schauspielern besonders angesagt sind und natürlich, wo du all das herbekommst zeigen wir dir auf den folgenden Seiten. Klick dich rein und stöbere durch im Film unveröffentlichte Kostüme, Schnappschüsse von den Anproben und spannende Geschichten direkt vom Set.

Draufgänger, Pragmatiker, Lebenskrise – Was uns die Looks in „Nirgendwo“ verraten

Interview mit Melina Scappatura zum Kostümdesign von Nirgendwo

Kostümdesignerin Melina Scappatura

Kostümdesignerin Melina Scappatura

Als ob es nicht schon schwer genug wäre, Kostüme zusammenzustellen, die perfekt zur Stimmung eines Films und zur Persönlichkeit der jeweiligen Charaktere passen, stellt „Nirgendwo“ seine Kostümdesignerin Melina Scappatura vor eine weitere Herausforderung: Durch viele Nah- und Detailaufnahmen ist von den liebevoll gestalteten und gut durchdachten Looks oft nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen. Und das, obwohl die Figuren und ihre Charaktere im Film vor allem durch ihre Individualität bestechen, die Melina Scappatura gekonnt in die Outfits einfließen hat lassen.

Da wäre zum Beispiel der stets ruhelose Weltenbummler Fresi (Frederik Götz), der zu jedem Kostüm eine von der Kostümdesignerin selbst entworfene Surferkette kombiniert, die für ihn die Freiheit symbolisiert, die er sich so sehr wünscht. Oder Mischa (Jella Haase), deren Kostüme in dunkleren, gedeckten Farben gehalten sind und so ihre Unentschlossenheit und Abneigung widerspiegeln, sich endgültig auf etwas festzulegen. Dannys (Ludwig Trepte) Outfits sieht man seinen inneren Wandel förmlich an, während man beobachtet, wie er Lackschuhe durch Vans und Stoffhosen durch Shorts von Iriedaily ersetzt. Robs (Dennis Mojen) Style, der nicht selten aus Marken wie HUGO BOSS oder Ray-Ban besteht, lässt kaum einen Zweifel offen, dass er aus einer wohlhabenden Familie stammt.

Und das sind nur einige der vielen Botschaften, die in den Kostümen der Schauspieler von „Nirgendwo“ mitschwingen. Ihr wollt wissen, welche modischen Details vom Regisseur selbst schon im Drehbuch festgelegt wurden oder an wen die Kostümdesignerin Dennis Mojen erinnert? Dann klickt euch rein in unser Interview zu „Nirgendwo“!

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Mauerblümchen und YouTube-Stars: Das steckt hinter den Kostümen von „Bruder vor Luder“!

Interview mit Dorota Budna zum Kostümdesign von Bruder vor Luder

Kostümdesignerin Dorota Budna

Kostümdesignerin Dorota Budna

Es mag auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort auffallen, aber im Film „Bruder vor Luder“ spielen die Outfits eine große Rolle. Dass die Looks von den Lochis (Roman und Heiko Lochmann) so natürlich wirken liegt nicht zuletzt auch daran, dass diese teilweise aus den eigenen Klamotten der Zwillinge bestehen und von der Kostümdesignerin und ihrem Team als Vorlage für die übrigen Outfits genommen wurden.

Auch Fame-Bitch Jessy (Milena Tscharnke) hätte ihr Ziel, Heikos Herz zu erobern, wohl nicht so leicht erreicht, hätte sie sich nicht komplett umgestylt, um ihrem vorgegaukelten Image als schüchternes Mauerblümchen zu entsprechen. Im Gegensatz zu Jessy macht ihre Schwester Bella (Tara Fischer) mit ihren Looks eine Wandlung durch, die praktisch entgegengesetzt zu jener ihrer Schwester verläuft. Und nicht zuletzt wären ja da auch noch die Bff’s Mel und Li (Alena Wolf und Dagi Bee), die sich in Sachen Style an ihrem großen Vorbild Jessy orientieren. Zugegeben, den beiden stehen nicht ansatzweise dieselben finanziellen Mittel zur Verfügung, aber auch mit wenig Geld lassen sich umwerfende Outfits kreieren. Zumindest, wenn man ein gewisses Händchen für Mode hat.

Zum Glück ist das bei Kostümdesignerin und Fashion-Expertin Dorota Budna definitiv der Fall. Die meisten Kostüme hat sie nämlich aus dem Fundus durchaus erschwinglicher Marken wie etwa H&M oder Forever21 zusammengestellt. Und wenn noch ein ausgefallenes Accessoire fehlte, wurde dieses eben kurzerhand selbst zusammengebastelt. Natürlich wurde das ein oder andere Mal auch auf einen In-Designer wie Ted Baker oder superaktuelle Marken wie Juicy Couture zurückgegriffen, aber im Großen und Ganzen sind die Looks des Films auch etwas für den kleinen Geldbeutel und ganz nebenbei super authentisch.

Wie sie genau zusammengestellt wurden, welche Geheimnisse hinter manchen eher unscheinbaren Teilen stecken und was die Schauspieler selbst zu ihren Kostümen gesagt haben, erfahrt ihr in unserem Interview mit Dorota Budna!

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